Formstabile (harte) Kontaktlinsen

können nicht austrocknen. Desweiteren sind beim täglichen Tragen die formstabilen Kontaktlinsen, trotz der höheren Kauf- und Anpassungskosten, preisgünstiger, da sie bei guter Pflege seltener erneuert werden müssen. Formstabile Kontaktlinsen stoppen im Regelfall das Wachstum der Kurzsichtigkeit und haben eine sehr hohe Sauerstoffdurchlässigkeit.

 

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Formstabile Kontaktlinsen gibt es in folgenden Ausführungen

  • Die APEX-Anpassung  (Apex/Ascon)
    Die Anpassung der formstabilen Kontaktlinsen erfolgt bei uns nach dem Apex-Verfahren. Das Apex-Verfahren wurde von der Firma Hecht in Freiburg entwickelt. Im Mittelpunkt dieser Anpassmethode steht die Bestimmung einer sogenannten personalisierten Kontaktlinse. Dadurch ist es möglich, formstabile Kontaktlinsen wie einen Maßanzug für die Augen anzufertigen. Die Apex-Anpassung zeichnet sich durch strukturiertes Vorgehen und dem Einsatz des Oculus Video-Keratographen aus. Die Messergebnisse und die Feststellung aller benötigten physikalisch-optischen und physiologischen Daten werden mit Hilfe eines speziell entwickelten Computerprogrammes ausgewertet. Anhand der Ergebnisse werden die individuelle Rückflächengestaltung der Anpasskontaktlinse sowie deren Stärke festgelegt. Anschließend wird die Anpasskontaktlinse genau nach den festgelegten Daten gefertigt. Nach dem Probetragen dieser Anpasslinse, die der endgültigen Linse in Form, Randgestaltung und Stärke sehr nahe kommt, werden dann die Parameter der endgültigen Linse bestimmt und diese gefertigt. Das Ergebnis ist ein individuelles High-Tech-Produkt mit besten physiologischen und optischen Eigenschaften. Diese Methodik wird bei der Anpassung aller formstabilen Kontaktlinsen angewandt. Egal, ob es sich um Einstärkenlinsen, torische Linsen, Keratokonuslinsen oder Mehrstärkenlinsen handelt.Vorteile der Apex-Anpassung für den Träger:

    • sehr gute Verträglichkeit der ersten aufgesetzten Linse
    • gutes Sehen von Anfang an
    • einfaches Entscheidungskriterium zur endgültigen Linse
    • die Anpasslinse kann 4 bis 6 Wochen zur Probe getragen werden
  • Torische Bitorische/VP/Konus
    Nicht alle Fehlsichtigkeiten können mit weichen Kontaktlinsen ausgeglichen werden. Mit individuell angepassten formstabilen Linsen hingegen kann nahezu jeder Sehfehler ausgeglichen werden. Bei hohen Hornhautverkrümmungen schmiegt sich eine weiche Linse an die Hornhaut an und kann die vorhandenen Unregelmäßigkeiten der Hornhaut nicht oder nicht optimal ausgleichen und korrigieren. Eine formstabile Linse hat aufgrund ihrer Stabilität die Eigenschaft, Unebenheiten auf der Hornhaut zu überbrücken. Die entstehenden Räume zwischen Linsenrückfläche und der Hornhaut werden durch den Tränenfilm ausgefüllt. Dieser wirkt nun ebenfalls wie eine optische Linse und unterstützt die optische Korrektur. Die Rückfläche der formstabilen Linse kann auf nahezu jede Hornhautoberfläche angepasst werden, da diese Linsen individuell nach Vorgaben gefertigt werden können. Somit kann, in Kombination mit einer entsprechenden Linsenvorderfläche, fast jeder Sehfehler korrigiert werden. Für die Korrektur von Hornhautunregelmäßigkeiten wie Irregulärer Astigmatismus oder Keratokonus sind formstabile Kontaktlinsen optimal geeignet.
  • Mehrstärken
    Mehrstärkenkontaktlinsen sind für die Menschen geeignet, die gleichzeitig mit einer Kontaktlinse zwei Fehlsichtigkeiten ausgleichen möchten. Ungefähr ab dem 40. Lebensjahr benötigen die meisten Menschen eine Lesebrille. Denn mit diesem Alter nimmt in der Regel die Fähigkeiten der Augen ab, sich auf die nahen Distanzen einstellen zu können. Formstabile Mehrstärkenlinsen sind die unsichtbare Alternative zur Mehrstärkenbrille. Diese werden gerne eingesetzt, wenn der Träger bisheriger Linsen zur Fernkorrektion eine Nahkorrektion benötigt, aber zu seinen Kontaktlinsen keine zusätzliche Lesebrille verwenden möchte oder kann. Der Aufbau dieser Linsen ist ähnlich gestaltet wie der Aufbau eines Bifokalglases. Im oberen Bereich der Linse befindet sich der Bereich für die Fernsicht, unten ist der Bereich für die Nähe eingearbeitet. Beim Blick geradeaus schaut das Auge somit in die Ferne. Senkt der Träger den Blick nach unten, so bewegt sich das Auge in das Nahteil der Linse und ermöglicht somit das Sehen im Nahbereich. Die Erfolgsquoten bei formstabilen Mehrstärkenlinsen sind sehr hoch und die Träger dieser Linsen mit den Sehleistungen im Fern- sowie im Nahbereich sehr zufrieden.
  • Ortho K
    Korrektur der Kurzsichtigkeit über Nacht. Mit der OrthoK Methode ist es möglich, über Nacht eine Kurzsichtigkeit bis zu 4,50 dpt zu korrigieren. Die Linsen werden über die Nacht getragen und die Kurzsichtigkeit ist den Tag über weg. >>>

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